WordPress für Fotografen – Wer sich mit seinem Hobby auf die kommerzielle ebene begeben will, kommt nur schwer umhin, sich einen professionellen Webauftritt zuzulegen. Aber auch >obbyfotografen die ihre eigene Showbühne möchten, nutzen häufig eine eigene Hompeage.

WordPress bietet hierzu in meinen Augen die perfekte Basis einen professionellen Webauftritt zu schaffen, und das für wenig bis gar keinen finanziellen Einsatz.




Was ist WordPress?

WordPress ist ein modulares und somit indivituell erweiterbares Open-Source CMS (Content-Management-System). Open-Source bedeutet hierbei dass es von einer Gruppe freier Entwickler sozusagen in ehrenamtlicher unentgeltlicher Arbeit entwickelt und bereit gestellt wird.

Durch verschiedene Plugins ist WordPress individuell und nahezu grenzenlos erweiterbar, es gibt kaum ein feature das es nicht bereits in irgend einer Form für WordPress gibt. Plugins sind jedoch nicht immer kostenlos, haben aber meist eine kostenlose, im Funktionsumfang reduzierte Version, die oft schon völlig ausreichend ist.

Durch fertige Themes, das sind die veränderbaren Designvorlagen für WordPress, lässt sich jeder mir WordPress erstellte Internetauftritt individuell gestalten. Auch hier gibt es wieder kostenlose, und wenns etwas mehr sein darf, kostenpflichtige Vorlagen die auch bereits mit verschiedenen Funktionen in Form von Plugins ausgestattet sein können.

Kostenpflichtig klingt oft gleich teuer, im Falle von WordPress trifft das jedoch meist nicht zu. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass sich die meisten Plugins um etwa 30 bis 40 Euro bewegen, Themes liegen meist bei 70 bis 100 Euro. Also alles in allem sehr erschwinglich, aber es geht auch ohne Investition mit den kostenlosen Versionen.

Wer nun noch ein wenig HTML und CSS beherrscht hat im nu sein individuelles Projekt erstellt. HTML (Hypertext Markup Language) ist eine Auszeichnungssprache, die das Grundgerüst jeder Internetseite bildet. CSS (Cascade Style Sheets) ist die Sprache die für das Design zum tragen kommt, sie bestimmt sie Optik einer jeden Internetseite. Die Grundzüge dieser beiden Sprachen sind recht einfach zu erlernen und es gibt im Internet haufenweise Tutorials dazu. Es gibt noch weitere Programmiersprachen wie JavaScript und PHP die zum tragen kommen, aber darauf möchte ich hier nicht näher eingehen, da erfordert es schon tiefergehende Programmiererkenntnisse.

Warum ist WordPress für Fotografen interessant?

Mittlerweile ist WordPress eigentlich für jeden interessant der einen günstigen und dennoch professionellen Internetauftritt möchte. Durch die Vielfalt der Themes und Plugins die es für Fotografen mittlerweile gibt, macht es das eben für Fotografen umso interessanter.

Ursprünglich wurde WordPress als reines Blogsystem entwickelt, statische Internetseiten waren ehr schwer damit zu realisieren. Im Kern ist WordPress auch nach wie vor ein Blogsystem, das erstellen von statischen Internetseiten ist allerdings mittlerweile wesentlich einfacher geworden, was ein weiterer Pluspunkt ist.




Die Gemeinde um WordPress ist so unglaublich groß, dass das CMS mittlerweile das vielfältigste und am weitesten verbreitete System ist. Der Support ist einfach gigantisch. Es lässt sich damit mittlerweile fast alles umsetzen, egal ob Galerie, Blog, Statische Seite, für Fotografen eine optimale Spielwiese um sich selbst zu präsentieren und auch mit seinen Kunden zu kommunizieren.